Schlagwort-Archiv Tattooentfernung

VonDavid | Chorus Line

Das ist Kunst … und kann weg

Denkt man an Tattooentfernung, dann kommen einem zunächst wohl „Knast-Tattoos“, Namen verflossener Liebschaften und Jugendsünden in den Sinn. Aber es sind nicht immer nur Krakeleien und ungewollte Erinnerungen, die Menschen dazu bringen sich ihre Tätowierungen weglasern zu lassen.

Manchmal sind es auch sehr schöne, kunstvoll gestochene Tattoos von denen sich der Besitzer mit mehr oder weniger schwerem Herzen trennt. Folgende 5 Fälle sind uns bspw. Schon begegnet:

1. Der Partner steht nicht auf Tattoos

Wenn das Tattoo den Partner stört…

Wie viel man bereit ist für einen Menschen zu opfern, ist höchst unterschiedlich. Für die meisten Tattoo-Freunde wäre es ein No-Go, sich der Liebe wegen von ihrem Körperschmuck zu trennen. Wenn in einer Beziehung die Tätowierung jedoch der Streitpunkt schlechthin ist, entscheidet sich so mancher dann doch für die Person und gegen das Motiv.

2. Kein Platz mehr

Ein paar Millimeter wären noch frei…

Ist der Körper erst mal zur Leinwand geworden, wird es schwer dem Hobby weiter zu frönen und neue Ideen auf der Haut zu verwirklichen. Der häufigste Job des Lasertherapeuten ist in diesem Fall eine Vorbehandlung für ein Cover-Up. Manchmal müssen aber auch ganze Kunstwerke weichen, damit andere entstehen können.

3. Neuer Job

Jetzt wird’s ernst …

Sie kann uns zutiefst erfüllen, manchmal aber auch enorme Kompromisse von uns einfordern – Arbeit hat so oder so für die meisten von uns Priorität. Manchmal fließen Tränen des Glücks ob der bevorstehenden Traumstelle, manchmal welche des Abschieds. Eine beruflich motivierte Tattooentfernung tut oft (emotional) weh, kommt aber auch sehr häufig vor.

4. Man kann es nicht mehr sehen

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Auch wenn es einst undenkbar schien, so kann sich der Geschmack doch wandeln. Dinge mit denen man sich identifiziert, das individuelle Ästhetik-Empfinden und auch der eigene Körper ändern sich. Ein Tattoo – so schön es auch sein mag – kann beim Blick im Spiegel zum Ärgernis werden und den Träger dauerhaft belasten. In diesem Fall ist das Motiv vielleicht besser auf Erinnerungsfotos aufgehoben.

5. Das Tattoo ist verblasst

Für Tattoos gibt’s leider keinen Farbregler…

Knallige Farben, scharfe Konturen, klare Übergänge – irgendwann verschwinden die Merkmale eines frisch gestochenen Tattoos und die Verzierung altert mit uns. Nicht selten schneller, als unsere Haut selbst. Während früher oft nachgestochen wurde, entscheiden sich heute immer mehr Tattoo-Besitzer für ein Cover-Up oder eine Komplettentfernung.