Henna-Tattoos: Kurzzeit-Verzierungen mit Risiken

VonDavid | Chorus Line

Henna-Tattoos: Kurzzeit-Verzierungen mit Risiken

Speziell in der Urlaubszeit sind temporäre Henna-Tattoos ein beliebter Körperschmuck. Sowohl zur Ergänzug bestehender Tätowierungen, als auch bei untätowierten Menschen. Damit der typische rotgelbe Ton das kleine Kunstwerk nicht gleich als „Fake“ entlarvt, setzen einige Künstler farbgebende Zusatzstoffe bei. Doch genau diese können einige Probleme verursachen.

Natürliches Henna entstammt dem Hennastrauch und ist in seiner Reinform nicht allergieauslösend. Ein temporäres Tattoo aus der Natursubstanz wird auf die obere Hautschicht aufgetragen und hält im Schnitt zwei Wochen. Rückstände hinterlässt es nicht.

„Schwarzes Henna“ hingegen enthält den chemischen Zusatz PPD (Para-Phenylendiamin). Bei dieser Zusammensetzung besteht ein erhebliches Risiko einer allergischen Reaktion. Während einige Personen das Glück haben eine Hautreizung so schnell zu erkennen, dass sie die Farbe direkt abtragen können, entwickelt sich die Abwehrreaktion bei anderen langsamer. Dafür leider umso folgenreicher.

Risikofaktor: Schwarzes Henna

Mögliche Ausprägungen einer Allergie reichen von Juckreiz und Rötung bis hin zu ausgewachsenen Entzündungen mit Wundbildung. In letzterem Fall ist eine dauerhafte Schädigung durch Narbenbildung oder bleibende Verfärbung der Hautareale möglich.

Wir raten euch deshalb dazu solche Zusammensetzungen zu meiden, zumindest jedoch über zwei Tage hinweg auf einem kleinen Hautbereich auf eine allergische Reaktion hin zu testen. Bei spontanen Urlaubsaktionen versichert euch am besten, dass es sich um natürliches Henna ohne Zusatzstoffe handelt.

Über den Autor

David | Chorus Line administrator

Schreibe eine Antwort